Aki Rissanen

 

 

Aki Rissanen - Piano
Antti Lötjönen - Bass
Teppo Mäkynen - Drums



Jazz

 

       

 

http://akirissanen.com/

  
„Art In Motion“ ist das dritte Album des finnischen Pianisten Aki Rissanen und seines langjährigen Trios, bestehend aus dem Bassisten Antti Lötjönen und Schlagzeuger Teppo Mäkynen. Und was für ein Album! Ein Album, das den Einfluss klassischer Musik mit einer Ästhetik verbindet, die an Minimal Techno erinnert, umrahmt von einem ganz eigenen Ansatz des Nordic Jazz. Ein Komplettpaket, das für sich steht. Doch so vielfältig das ist, was wir da auf die Ohren bekommen, so sehr ist es auf den Punkt. Repetitive, hypnotische Hooks, die besagten heterogenen Einflüsse –  bei jedem Album wird deutlicher, dass da drei Musiker „ihren“ kollektiven, unverkennbaren Sound gefunden haben - und wow, ziehen sie den durch.
Aki erklärt das so: "Definitiv ist das Trio in den letzten Jahren zusammengewachsen. Wir sind aktiv auf Tournee gegangen und das hat uns wirklich geholfen, auf einer tiefen Ebene zu kommunizieren und unsere eigene Stimme als Trio zu finden, Album für Album."
„Art In Motion“, zu Deutsch „Kunst in Bewegung“, ist ein Wortspiel um die Initialen des Aki Rissanen Trios - A.R.T. - sowie des Einflusses der Kunstmusik aus dem Repertoire der europäischen Klassik (auf dem Album finden sich zwei Cover des italienischen Renaissancekomponisten Carlo Gesualdo und eines des zeitgenössischen finnischen Komponisten Einojuhani Rautavaara), während sich Akis Kompositionen auf Satie, Pergolesi, Bach, Ligeti und Strawinsky beziehen. Und die Bewegung? "Wir sind eine rhythmisch intensive Band, die sich auf ihr Zusammenspiel konzentriert und die nordische Tradition aus unserer Sicht fortsetzt. Als Jazzmusiker sind wir per definitionem in ständiger Bewegung, denn diese Kunstform steht nie still."
Er fährt fort: "Wir erforschen die Wurzeln des aktuellen europäischen Jazz an den Außengrenzen Europas, und zwar aus unserer Perspektive als finnische Künstler mit nordischem, slawischem und westeuropäischem Erbe". Da schließt sich denn auch der Kreis: Klassisch ausgebildet, aber von Anbeginn seiner Ausbildung interessiert an elektronischen Ausdrucksweisen (die Legende geht, dass er seine beiden ersten Instrumente zeitgleich geschenkt bekommen hat, ein akustisches Piano und einen Synthesizer): Akis Kompositionen sind jetzt rein akustisch – doch sind sie die Essenz all dessen und finden in diesem zusammengewachsenen Trio zu ihrer Perfektion.
Es wäre zu einfach, die komplizierten linkshändigen Passagen, vermischt mit dem warmen und abgerundeten Klang von Anttis Bass und dem subtilen Groove von Teppo, dem Esbjörn Svensson Trio zuzuordnen; oder der komplexen Phrasierung und den klassischen Einflüssen eines Brad Mehldau. Nein, diese Musik trotzt jedem Vergleich. Das Trio hat etwas Eigenes erschaffen, und es wird nicht mehr lang dauern, bis sie zu den ganz großen Pianotrios dieses Kontinents gehören.

 

 
  

Der finnische Pianist Aki Rissanen (geb 1980) hat sich in der internationalen Jazzszene etabliert. Von Downbeat als „europäischer Shootingstar“ bezeichnet, hater es geschafft, sich in kürzester Zeit einen Namen in der obersten Riege der nordeuropäischen Jazzpianisten zu machen. Klassisch ausgebildet, hat Rissanen immer schon das Thema Improvisation fasziniert. Internationale Auszeichnungen erhielt er u.a. beim Montreux Jazz Festival und beim La Defense Wettbewerb in Frankreich. Er stand mit zahlreichen renommierten Musikern auf der Bühne und hat in den meisten europäischen Ländern, den USA, Japan, China, Mexico und Nordafrika gespielt. Sein Debütalbum Amorandom wurde von der finnischen Zeitung Helsingin Sanomat zum “Best Jazz Album of the Year” gewählt. Das Album gewann auch den finnischen Grammy, den Emma Award für das beste Jazz-Album 2016. The Guardian lobt die „progressiven Ideen, … die gewaltige Kraft, die frische musikalische Intelligenz und die makellose Technik“ des Aki Rissanen Trios.
Aki Rissanen studierte von 2005 bis 2006 am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse in Paris und machte 2009 seinen Master in Jazzpiano und Komposition an der Sibelius-Akademie. International wurde er zunächst durch die Auszeichnungen im Solowettbewerb des Schweizer Montreux Jazz Festivals und des französischen La Défense Wettbewerbs und – vor allem in Deutschland – durch seine Arbeit mit Dave Liebman auf dem Label Ozella Music und mit Verneri Pohjola bei ACT Music bekannt. Er hat inzwischen 9 Alben unter seinem eigenen Namen veröffentlicht und erfreut sich wachsender Popularität in der europäischen Jazzszene.
Auf seinem im März 2016 beim renommierten britischen Label Edition Records vorgelegten Album “Amorandom” stellt Aki Rissanen zusammen mit der derzeit führenden finnischen Rhythmusgruppe Lötjönen/Mäkynen ausschließlich eigene Kompositionen vor. Ursprünglich als Untermalung für einen Animationsfilm von Tuula Leinonen entstanden, zeichnen sie eine außerordentlich lebendige Ideenlandschaft, in welcher der Aktionsradius der drei Musiker zwischen folkloristischen Patterns und kantigen Neutönern liegt. Viel Platz also für frischen Wind in Richtung Bop, dynamisch rockende Beats, einen Touch Minimal Music, neoklassische Akzente und elegante kammermusikalische, impressionistische Melancholie. Bei ausgewählten Konzerten bereichert der finnische Videokünstler Petri Ruikka die Auftritte Rissanens mit einer visuellen Show. “Amorandom” gewann 2016 den Emma Award und den finnischen Grammy für das beste Jazz-Album des Jahres.
Im November 2017 legte Rissanen – ebenfalls bei Edition Records – sein derzeit aktuelles und von der internationalen Presse hochgelobtes Album “Another North” vor. Das Aki Rissanen Trio wurde bereits in zahlreiche Länder eingeladen, um seine Musik zu präsentieren, u. a. bei den internationalen Jazzfestivals in Strasbourg (Jazzdor), beim luxemburgischen Dudelange (Like a Jazz Machine), dem Cairo Jazz Festival in Ägypten, dem Yokohama Jazz Festival in Japan, dem Jazz-Herbst Festival in Saarbrücken, beim Bimhuis in Amsterdam und Lantaren Venster in Rotterdam und den renommierten finnischen Festivals in Helsinki, Espoo, Tampere und Pori. Sein Trio war zudem eine der Bands, die für die finnische Nacht der Bremer Jazzahead 2017 ausgewählt wurde und dort den finnischen Jazz repräsentierte.
 

 
  
Gewinner des Emma Award (des finnischen Grammys) für das beste Jazzalbum 2016 (Amorandom) und Nominierung für das beste Jazzalbum 2017 (Another North).
 
„Another North“ war auf den Listen der besten Alben des Jahres 2017 bei Archaic Pop (UK), Argonauta Magazine (POR), Time Out (POR), Helsingin Sanomat (FI), Kohta Jazz (FI), Valon Kuvia (FI), Jazzpossu (FI)
 
„[…]hell auf eine ganz eigene Art, steckt in sieben Stücken mit Stil, Anmut und Eleganz ein breites Spektrum an Stimmungen ab.“ Jazzthing
 
„[…] eine seltsam konstruierte Maschine, deren Zahnräder, Pumphebel und Federn sich alle in einem eigenen Rhythmus bewegen […] diese akustische Apparatur bewegt sich kraftvoll und unbeirrbar vorwärts wie ein aufgemotztes Schneemobil.“ Rondo
 
„Hiermit dürfte er endgültig angekommen sein.“ Stereo, 5 Sterne Musik, 4,5 Sterne Klang
 
„Aki ist ein enorm musikalischer, leidenschaftlicher und gefühlvoller Mensch und hat ein hohes Energieniveau. Er ist einer der besten jungen Pianisten, die ich seit Jahren gehört habe.“ DAVE LIEBMAN
 
„Aufsteigender Stern in ganz Europa" DOWNBEAT
 
"Fortschrittliche Ideen mit messerscharfem Anschlag. Rissanens edles Trio ist eine gewaltige Kraft, mit frischer musikalischer Intelligenz und makelloser Technik." THE GUARDIAN
 
"Aki Rissanen sollte man beobachten - die chamäleonartige Virtuosität des finnischen Pianisten hat ihn mit einer beneidenswerten Liste von Koryphäen zusammen gebracht - und erst jetzt entwickelt sich die Identität des Pianisten. Rissanen ist ein musikalischer Geschichtenerzähler, ein Jazzmusiker, der etwas zu sagen hat […] Sie entwickeln sich zu einer wichtigen Band in der europäischen Szene" STUART NICHOLSON, JAZZZWISE
 
"In einer Zeit, in der es immer schwieriger wird, etwas Neues in der Welt der Klaviertrios zu finden, ist dieses hier eine frische Brise." JAZZ MAGAZINE (FRANKREICH)

Live Reviews:
"Ein außergewöhnliches Konzert" Allgemeine Zeitung zum Konzert in der Kolvenburg, Billerbeck

 

 
  
„Art In Motion“ ist das dritte Album des finnischen Pianisten Aki Rissanen und seines langjährigen Trios, bestehend aus dem Bassisten Antti Lötjönen und Schlagzeuger Teppo Mäkynen. Und was für ein Album! Ein Album, das den Einfluss klassischer Musik mit einer Ästhetik verbindet, die an Minimal Techno erinnert, umrahmt von einem ganz eigenen Ansatz des Nordic Jazz. Ein Komplettpaket, das für sich steht. Doch so vielfältig das ist, was wir da auf die Ohren bekommen, so sehr ist es auf den Punkt. Repetitive, hypnotische Hooks, die besagten heterogenen Einflüsse –  bei jedem Album wird deutlicher, dass da drei Musiker „ihren“ kollektiven, unverkennbaren Sound gefunden haben - und wow, ziehen sie den durch.
Aki erklärt das so: "Definitiv ist das Trio in den letzten Jahren zusammengewachsen. Wir sind aktiv auf Tournee gegangen und das hat uns wirklich geholfen, auf einer tiefen Ebene zu kommunizieren und unsere eigene Stimme als Trio zu finden, Album für Album."
„Art In Motion“, zu Deutsch „Kunst in Bewegung“, ist ein Wortspiel um die Initialen des Aki Rissanen Trios - A.R.T. - sowie des Einflusses der Kunstmusik aus dem Repertoire der europäischen Klassik (auf dem Album finden sich zwei Cover des italienischen Renaissancekomponisten Carlo Gesualdo und eines des zeitgenössischen finnischen Komponisten Einojuhani Rautavaara), während sich Akis Kompositionen auf Satie, Pergolesi, Bach, Ligeti und Strawinsky beziehen. Und die Bewegung? "Wir sind eine rhythmisch intensive Band, die sich auf ihr Zusammenspiel konzentriert und die nordische Tradition aus unserer Sicht fortsetzt. Als Jazzmusiker sind wir per definitionem in ständiger Bewegung, denn diese Kunstform steht nie still."
Er fährt fort: "Wir erforschen die Wurzeln des aktuellen europäischen Jazz an den Außengrenzen Europas, und zwar aus unserer Perspektive als finnische Künstler mit nordischem, slawischem und westeuropäischem Erbe". Da schließt sich denn auch der Kreis: Klassisch ausgebildet, aber von Anbeginn seiner Ausbildung interessiert an elektronischen Ausdrucksweisen (die Legende geht, dass er seine beiden ersten Instrumente zeitgleich geschenkt bekommen hat, ein akustisches Piano und einen Synthesizer): Akis Kompositionen sind jetzt rein akustisch – doch sind sie die Essenz all dessen und finden in diesem zusammengewachsenen Trio zu ihrer Perfektion.
Es wäre zu einfach, die komplizierten linkshändigen Passagen, vermischt mit dem warmen und abgerundeten Klang von Anttis Bass und dem subtilen Groove von Teppo, dem Esbjörn Svensson Trio zuzuordnen; oder der komplexen Phrasierung und den klassischen Einflüssen eines Brad Mehldau. Nein, diese Musik trotzt jedem Vergleich. Das Trio hat etwas Eigenes erschaffen, und es wird nicht mehr lang dauern, bis sie zu den ganz großen Pianotrios dieses Kontinents gehören.

 

 
 

 

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 On Tour

13.03.2020 - FR-Le Perreux-sur-Marne - Biennale de Jazz
11.03.2020 - FR-Dijon - La Vapeur
21.02.2020 - Innsbruck - Treibhaus
07.02.2020 - Bad Hersfeld - Buchcafé
06.02.2020 - Berlin - B-Flat
17.01.2020 - Ulm - Kulturwerk
27.11.2019 - FIN-Helsinki - G Livelab Helsinki
21.11.2019 - München - Unterfahrt
20.11.2019 - Köln - Loft
06.10.2019 - Billerbeck - Kolvenburg
05.10.2019 - Wetzlar - Spilburgkonzerte
03.10.2019 - FIN-Tampere - G Livelab Tampere
02.10.2019 - FIN-Espoo - Sellosali
12.09.2019 - FIN-Helsinki - Kallio Church
26.07.2019 - FIN-Korppoo - Jazzfestival
25.07.2019 - FIN-Helsinki - Koko Jazz Club
16.07.2019 - FR-Montpellier - Radio France Festival
15.07.2019 - FR-Nizza - Galerie Depardieu
11.03.2019 - FR-Dijon - La Vapeur
 

 Video

Aki Rissanen - Aeropeans (from the upcoming album Art In Motion