Joo Kraus

 

 

Joo Kraus: Gesang, Trompete, Live-Elektronik
Ralf Schmid: Keyboards
Veit Hübner: Bass
Torsten Krill: Schlagzeug

buchbar in Deutschland, Österreich, Schweiz



Jazz, Pop Jazz, Electro Swing

 

       

 

http://www.jookraus.de/

  

Aktuelle Alben: "JooJazz" und "Until Now..."

Olive: "I have something new for you to try."
Popeye: "That sounds great, I will get ready for it and you can give me your joojazz to try out. "

Was, bitteschön, sollen wir uns unter "JooJazz" vorstellen? Geht's nach Urbandictionary.com, dann steht das Wort, das ursprünglich in einem Dialog von Muskelprotz Popeye und seiner Geliebten Olive in der USZeichentrickserie "Popeye The Sailor Man" vorkam, für etwas Neues, Unbekanntes und Undefinierbares. Diese Begriffsbestimmung lässt sich mühelos auf das gleichnamige Album von Joo Kraus übertragen, ist es doch voll von neuen Sounds und bisher nicht gehörten Stilverbindungen, die nur schwer zu kategorisieren sind. Schubladeneinräumer und Kästchenankreuzer haben sich an dem deutschen Trompeter, Sänger und Komponisten ja schon immer die Zähne ausgebissen, diesmal werden sie aber auch noch den letzten Zahn verlieren, denn Kraus lässt sich weiterhin nicht auf eine Stilrichtung festnageln.  
 
Zugegeben, Jazz war und ist der Fixstern in seinem Musikuniversum, in dessen Gravitationsfeld ziehen jedoch die Planeten Soul, Funk, Pop und Latin ihre Bahnen, umkreist von den Monden HipHop und TripHop, regelmäßig besucht von Meteoritenschauern voller Elektronik-Einsprengsel.  
Aber verlassen wir das kosmische Sprachbild und wenden wir uns konkret einzelnen Stücken auf "JooJazz" zu. Im angerockten "Almost Porn", dem gesungenen Popjazz-Ohrwurm "If You Wanna Get Down", der südländischheißen Latin-Nummer "The Working Week", dem heftig swingenden "1815" und der traumversunkenen Ballade "In My Dream" überschreitet Kraus erneut sämtliche Stilgrenzen. Der gebürtige Ulmer ist weißgott nicht puristisch, ohne Scheuklappen nimmt er all das wahr, was um ihn herum musikalisch passiert und lässt sich von den unterschiedlichsten Dingen inspirieren. Das Resultat ist ein stiloffener Jazz mit ganz eigener Färbung. Was liegt da näher, als ein eigenes Etikett dafür zu prägen: "JooJazz" eben.  


Das jüngste Album enthält ausschließlich Eigenkompositionen, die auf Blitzeinfälle von Joo Kraus zurückgehen. Sobald dem Musikabenteurer etwas Interessantes in den Kopf kommt, das das Potenzial zum Weiterspinnen und Ausarbeiten hat, steckt er es für später in seine "Ideenbox" (O-Ton Joo Kraus). Eine Auswahl dieser Sound-Skizzen, eingängigen Melodiemotive und packenden Grooves hat er mit seiner Band zunächst in Basictracks festgehalten. Auf der Grundlage dieser Rohfassungen wurde dann viel ausprobiert, es herrschte das Versuchsklima eines Experimentallabors. "Wir haben soundmäßig wirklich alles ausgelotet", erinnert sich der Bandleader an die Tage im Aufnahmeraum. "Wie klingt diese, wie klingt jene Ecke im Studio? Schrei ich ins Mikro, hauch ich?" Bei der Produktion legte man großen Wert darauf, das authentische Gefühl und den Charakter der Urinspiration zu bewahren. Mit Keyboarder Ralf Schmid, Bassist Veit Hübner und Drummer Torsten Krill hatte Joo Kraus dafür genau die richtigen Leute um sich versammelt. Mit ihnen versteht er sich nach zwölf gemeinsamen Jahren quasi blind. Die Vier bestritten in dieser Zeit jede Menge Konzerte und haben jetzt ihr drittes Album in Quartettbesetzung eingespielt. Sie bilden nicht nur auf, sondern auch hinter der Bühne ein eingeschworenes Team. Aus den Berufskollegen sind längst dicke Freunde geworden, und diese Vertrautheit ist auf "JooJazz" in jeder Note zu spüren. Ebenso der Spaß, den die Musiker bei der Studioarbeit hatten. Man höre nur mal das heiter hüpfende "Hitback!", das teils gepfiffene (!) Fun-Stück "This Is How We Do It" oder auch den freudvollen Ausklang im titelgebenden "JooJazz"!   


Der verkopfte Jazz für Akademiker war nie seine Sache, bei Joo Kraus stand das sinnliche Vergnügen schon immer im Vordergrund. Das gilt für seine Jahre als Mitglied von Kraan und dem international erfolgreichen Duoprojekt Tab Two mit Hellmut Hattler an seiner Seite genauso wie für seine Soloaufnahmen. "Public Jazz Lounge" (2003 im Verbund mit der SWR Big Band entstanden und im gleichen Jahr für den Grammy nominiert), "Basic Jazz Lounge - The Ride" (2006), der Afro-Cuban Jazz von "Sueño" (2007 in den legendären Egrem-Studios in Havanna mit einheimischen Größen wie Luis Frank realisiert), die Michael-Jackson-Hommage "Songs from Neverland" (2010) und das mit einem ECHO Jazz prämierte "Painting Pop" (2011) sprechen in dieser Hinsicht Bände.  
Seit vielen Jahren zählt Joo Kraus nun schon völlig zu Recht zu den besten Jazztrompetern in unseren Breitengraden. Als Bandmitglied, Solist, vielgebuchter Sessionprofi (BAP, DePhazz, Jazzkantine, Soulounge) und Sideman namhafter Künstler (Pee Wee Ellis, Johannes Enders, Peter Fessler, Omar Sosa, Paula Morelenbaum) hat er gleichermaßen überzeugt. Mit seinem mal butterweichen, mal staccato-spitzen Trompetenton konnte er im In- und Ausland viele Freunde gewinnen.
 

Zum 50. Geburtstag des vielgereisten Schwaben erscheint im Herbst - neben "JooJazz" - eine Doppel-CD, die seine bewegte Laufbahn anhand ausgesuchter Highlights Revue passieren lässt. Joo Kraus höchstselbst zeichnet für die Zusammenstellung der "Until Now..." genannten Retrospektive verantwortlich. Angesichts dieses Karriereüberblicks in Form einer "Artist's Choice" wird er sich vielleicht wundern, wie schnell die Zeit vergangen ist. Gut möglich, dass sich der Jubilar an seinem runden Geburtstag am 22. November verdutzt die Augen reibt und wie Reinhard Mey in der gleichen Situation ungläubig fragt: "50! Was, jetzt schon?"

 
  

Nach der Auflösung von Tab Two machte sich Joo Kraus schnell einen eigenständigen Namen als Ausnahmetrompeter und Kompositeur. Die Liste derer die sich mit seinen Solis schmückten und Joos Kompositionen für eigene Projekte schätzen lernten,
verdeutlicht die Vielfältigkeit seiner Musikalität: Omar Sosa, BAP, Nana Mouskouri, Tina Turner, Xavier Naidoo, Laith Al Deen, Jazzkantine, DePhazz, Fury In The Slaughterhouse, Pee Wee Ellis, Mezzoforte, Klaus Doldinger, u.v.a.

Der Trompeter bewegt sich stilsicher in verschiedenen Terrains: Mal lyrisch, mit samtweichem Ton, mal absolut on the beat. Live ist Joo Kraus mit eigenen Projekten und als Solist mit verschiedenen Künstlern unterwegs.

Seine erste eigene Platte “PUBLIC JAZZ LOUNGE” erschien 2003 bei Skip Records. Für “The Ride”, das zweite Solo-Album von Joo Kraus, wurde drei Jahre später aus seiner Band „Public Jazz Lounge“ eine „BASIC JAZZ LOUNGE“. Die Basic Jazz Lounge verkündet einen lässigen SoulJazz mit einer gehörigen Portion Groove, der den Körper in Bewegung versetzt!

Joo Kraus (Trompete, Flügelhorn, Stimme) – studierte klassische Trompete und wird sehr früh zum Wanderer zwischen den Welten Jazz, Pop, Rock und Funk, tourte seitdem die Welt mit Kraan, TaB Two (deren „t“ er ist), spielte u.a. mit Xavier Naidoo, De Phazz und Laith al Deen, komponierte für De Phazz und Tina Turner und nennt mehrere Jazz Awards sein eigen...

Tales In Tones Trio – wenn sie zu ihren Instrumenten greifen, wollen sie (musikalisch) immer nur das eine: Geschichten erzählen – aus dem Hier und Jetzt, aus fernen Welten, tragische, mystische, wilde und sanfte, großes Kino – und meistens mit Happy End – alle Zwischentöne des Lebens eben...

Tales in Tones Trio sind: Ralf Schmid (Klavier) – studierte Klassik, Jazz und Filmmusik in Stuttgart, Ludwigsburg und New York, komponierte für Bühne und Film und entwickelt stilübergreifende Konzepte zwischen der Klassik und der Jazztradition. Er arbeitete u.a. mit Whitney Houston, Michael und Randy Brecker, Natalie Cole, Nina Hagen,
Paul Kuhn, Ack van Rooyen, mit der NDR-, SWR-, HR- und RIAS Big Band, den Stuttgarter und Budapester Philharmonikern, ist Prof. für Jazzpiano in Freiburg und Gründer und Produzent des New Yorker Label ObliqSound...

Veit Hübner (Bass) – studierte Orchestermusik und Jazz in Stuttgart und Karlsruhe, in der Klassik genauso zu Hause wie im Jazz, spielte er bereits mit der Philharmonie Antwerpen, den Berliner- und Stuttgarter Philharmonikern, Charlie Mariano, Richie Beirach, Gregoire Maret. Als Mitglied des Musik-und Comedy-Ensembles „Tango Five“ tourt er seit 1986 durch Europa, USA und Südamerika...

Torsten Krill (Schlagzeug) – studierte in Frankfurt und Stuttgart, stilistisch außerordentlich wendig spielte und spielt er u.a. mit namhaften Musikern wie Herb Ellis, Pee Wee Ellis, Richie Beirach, Joy Denalane, Ron Spielman, Cécile Verny, Bobby Shew, Jiggs Whigham und John Ruocco...

 
  

JooJazz:

"Alle Songs sind Blitzeinfälle des gebürtigen Ulmers, wahnwitzige Ideen, die einem kommen, wenn man den Kopf um 360 Grad dreht. Ein druch und durch sinnliches Vergnügen." Jazzthing

"In all seinen Projekten zeigte sich Joo Kraus als Grenzgänger, der neugierig verschiedenste Stile mit dem Jazz paarte, was sich beim neuesten Album "JooJazz" nicht geändert hat. Mit dem Jazz als Fundament lässt er HipHop, TripHop, Pop, Rock, Soul, Electro und Latin in die 13 neuen Stücke einfließen." Jazzpodium, Coverstory mit Interview

“Die Platte “JooJazz” sprudelt nur so von Ideen, leuchtet in vielen Farben, ist ein aberwitziges Musikabenteuer.” Badische Neueste Nachrichten

"Es ist ein Beispiel kraftvollen, ja beseelten Zusammenspiels, angeführt von Kraus an der Trompete. Der hat ebenso viel Spaß am Tun wie seine Musiker, die ausnahmslos größte Spielfreude ausstrahlen und nicht selten lächeln." Gießener Allgemeine

 

Ältere Veröffentlichungen:

"Selbst Jazzmuffeln wird Painting Pop (Edel) von Joo Kraus & Tales in lones Trio gefallen." Freundin

„Improvisierten Jazzmusiker früher oft über Musical-Melodien, so tonmalen sie heute über Pop-Hits. Besonders gut kann das der Trompeter Kraus.“ Kulturspiegel

"Das ist verblüffend und gleichzeitig faszinierend." Jazzthetik

„Prächtig verknüpfen Kraus und Co. die Fäden von Pop und Jazz, apart schmiegen sich Hübners Pianoläufe an die filigranen Rhythmen des Duos Hübner/Krill - und über allem leuchtet Kraus´mal eleganz-melncholischer, mal akzentuiert angeschärter Trompetenton. (...) Der Klang? Sauber, trocken-bassfest, edel. (…) Trotz mobilem Equipment wirkt alles immer noch herrlich lebendig und knackig." Audio

"So muss er klingen, der Jazz des 21. Jahrhunderts: frisch und neuartig." Augsburger Allgemeine

...
Pop verträgt sich gut mit Jazz - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Pop-vertraegt-sich-gut-mit-Jazz-id32034512.html"Der Trompeter Joo Kraus und sein Trio verwandeln abgehangene Pop-Songs in funkelnde Jazz-Perlen" [...] spritzig,witzig, knackig, up to date - und immer überrachend. Starkes, großes Kino für die Ohren. [...].Suchtfaktor:hoch."  (Allgäuer Zeitung)"Diese Popnummern werden dekonstruiert, zerlegt und wieder zusammengesetzt als zeitgemäßer Jazz. Dabei wird das Potenzial einer Komposition gnadenlos herausgearbeitet. Und das birgt Überraschungen: Da entwickeln auch eher flache Titel wie George McCraes Disco-Hit "Rock Your Baby" oder Nenas "Irgendwie, irgendwo, irgendwann" ungeahnte Tiefen." Südwest Presse

"Tanzend oder sitzend mit offenen Lauschern konsumieren. Musik garantiert ohne Verfallsdatum" Hörgenuss-Tipp

"Joo Kraus und das Tales in Tones Trio haben im Kino am Kocher dem großen Michael Jackson ein musikalisches Denkmal gesetzt. Der gebürtige Ulmer Kraus hat einmal mehr eindrucksvoll seine Ausnahmestellung in der deutschen und auch internationalen Jazz-Szene unter Beweis gestellt." Schwäbische Zeitung

"Sein Auftritt hat gleichzeitig etwas Warmes, Herzliches, Charmantes. Er ist der, der die Chancen eines Clubkonzerts wirklich aufgreift und dessen Möglichkeiten auch nutzt." Donaukurier

"Das Ensemble machte einen enormen Spaß. Ein herausragendes Konzert, nach dem der Applaus einfach nicht aufhört. Natürlich." Gießener Anzeiger

[...] wir laben uns an Joo Kraus "coolem", tragendem Trompetenton, der stets der Melodie alle Achtung schuldet [...] und wir denken: Hoppla, das ist Jazz pur, bei aller Pop-Präsenz!" Rems-Murr Rundschau

 

 
  

Aktuelle Alben: "JooJazz" und "Until Now..."

Olive: "I have something new for you to try."
Popeye: "That sounds great, I will get ready for it and you can give me your joojazz to try out. "

Was, bitteschön, sollen wir uns unter "JooJazz" vorstellen? Geht's nach Urbandictionary.com, dann steht das Wort, das ursprünglich in einem Dialog von Muskelprotz Popeye und seiner Geliebten Olive in der USZeichentrickserie "Popeye The Sailor Man" vorkam, für etwas Neues, Unbekanntes und Undefinierbares. Diese Begriffsbestimmung lässt sich mühelos auf das gleichnamige Album von Joo Kraus übertragen, ist es doch voll von neuen Sounds und bisher nicht gehörten Stilverbindungen, die nur schwer zu kategorisieren sind. Schubladeneinräumer und Kästchenankreuzer haben sich an dem deutschen Trompeter, Sänger und Komponisten ja schon immer die Zähne ausgebissen, diesmal werden sie aber auch noch den letzten Zahn verlieren, denn Kraus lässt sich weiterhin nicht auf eine Stilrichtung festnageln.  
 
Zugegeben, Jazz war und ist der Fixstern in seinem Musikuniversum, in dessen Gravitationsfeld ziehen jedoch die Planeten Soul, Funk, Pop und Latin ihre Bahnen, umkreist von den Monden HipHop und TripHop, regelmäßig besucht von Meteoritenschauern voller Elektronik-Einsprengsel.  
Aber verlassen wir das kosmische Sprachbild und wenden wir uns konkret einzelnen Stücken auf "JooJazz" zu. Im angerockten "Almost Porn", dem gesungenen Popjazz-Ohrwurm "If You Wanna Get Down", der südländischheißen Latin-Nummer "The Working Week", dem heftig swingenden "1815" und der traumversunkenen Ballade "In My Dream" überschreitet Kraus erneut sämtliche Stilgrenzen. Der gebürtige Ulmer ist weißgott nicht puristisch, ohne Scheuklappen nimmt er all das wahr, was um ihn herum musikalisch passiert und lässt sich von den unterschiedlichsten Dingen inspirieren. Das Resultat ist ein stiloffener Jazz mit ganz eigener Färbung. Was liegt da näher, als ein eigenes Etikett dafür zu prägen: "JooJazz" eben.  


Das jüngste Album enthält ausschließlich Eigenkompositionen, die auf Blitzeinfälle von Joo Kraus zurückgehen. Sobald dem Musikabenteurer etwas Interessantes in den Kopf kommt, das das Potenzial zum Weiterspinnen und Ausarbeiten hat, steckt er es für später in seine "Ideenbox" (O-Ton Joo Kraus). Eine Auswahl dieser Sound-Skizzen, eingängigen Melodiemotive und packenden Grooves hat er mit seiner Band zunächst in Basictracks festgehalten. Auf der Grundlage dieser Rohfassungen wurde dann viel ausprobiert, es herrschte das Versuchsklima eines Experimentallabors. "Wir haben soundmäßig wirklich alles ausgelotet", erinnert sich der Bandleader an die Tage im Aufnahmeraum. "Wie klingt diese, wie klingt jene Ecke im Studio? Schrei ich ins Mikro, hauch ich?" Bei der Produktion legte man großen Wert darauf, das authentische Gefühl und den Charakter der Urinspiration zu bewahren. Mit Keyboarder Ralf Schmid, Bassist Veit Hübner und Drummer Torsten Krill hatte Joo Kraus dafür genau die richtigen Leute um sich versammelt. Mit ihnen versteht er sich nach zwölf gemeinsamen Jahren quasi blind. Die Vier bestritten in dieser Zeit jede Menge Konzerte und haben jetzt ihr drittes Album in Quartettbesetzung eingespielt. Sie bilden nicht nur auf, sondern auch hinter der Bühne ein eingeschworenes Team. Aus den Berufskollegen sind längst dicke Freunde geworden, und diese Vertrautheit ist auf "JooJazz" in jeder Note zu spüren. Ebenso der Spaß, den die Musiker bei der Studioarbeit hatten. Man höre nur mal das heiter hüpfende "Hitback!", das teils gepfiffene (!) Fun-Stück "This Is How We Do It" oder auch den freudvollen Ausklang im titelgebenden "JooJazz"!   


Der verkopfte Jazz für Akademiker war nie seine Sache, bei Joo Kraus stand das sinnliche Vergnügen schon immer im Vordergrund. Das gilt für seine Jahre als Mitglied von Kraan und dem international erfolgreichen Duoprojekt Tab Two mit Hellmut Hattler an seiner Seite genauso wie für seine Soloaufnahmen. "Public Jazz Lounge" (2003 im Verbund mit der SWR Big Band entstanden und im gleichen Jahr für den Grammy nominiert), "Basic Jazz Lounge - The Ride" (2006), der Afro-Cuban Jazz von "Sueño" (2007 in den legendären Egrem-Studios in Havanna mit einheimischen Größen wie Luis Frank realisiert), die Michael-Jackson-Hommage "Songs from Neverland" (2010) und das mit einem ECHO Jazz prämierte "Painting Pop" (2011) sprechen in dieser Hinsicht Bände.  
Seit vielen Jahren zählt Joo Kraus nun schon völlig zu Recht zu den besten Jazztrompetern in unseren Breitengraden. Als Bandmitglied, Solist, vielgebuchter Sessionprofi (BAP, DePhazz, Jazzkantine, Soulounge) und Sideman namhafter Künstler (Pee Wee Ellis, Johannes Enders, Peter Fessler, Omar Sosa, Paula Morelenbaum) hat er gleichermaßen überzeugt. Mit seinem mal butterweichen, mal staccato-spitzen Trompetenton konnte er im In- und Ausland viele Freunde gewinnen.
 

Zum 50. Geburtstag des vielgereisten Schwaben erscheint im Herbst - neben "JooJazz" - eine Doppel-CD, die seine bewegte Laufbahn anhand ausgesuchter Highlights Revue passieren lässt. Joo Kraus höchstselbst zeichnet für die Zusammenstellung der "Until Now..." genannten Retrospektive verantwortlich. Angesichts dieses Karriereüberblicks in Form einer "Artist's Choice" wird er sich vielleicht wundern, wie schnell die Zeit vergangen ist. Gut möglich, dass sich der Jubilar an seinem runden Geburtstag am 22. November verdutzt die Augen reibt und wie Reinhard Mey in der gleichen Situation ungläubig fragt: "50! Was, jetzt schon?"

 

 
 

 

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 On Tour

27.04.2018 - Wangen - Jazzpoint
24.03.2018 - Kraichtal - Jazztage
24.02.2018 - Minden - Jazzclub
10.02.2018 - Stuttgart - Bix
08.12.2017 - Rostock - Jazzclub (Abschlußkonzert der Saison)
09.11.2017 - Kornwestheim - Casino
05.11.2017 - Göttingen - Jazzfestival
28.10.2017 - Senden - Aula der Städtischen Wirtschaftsschule
22.10.2017 - Senden - tba
14.10.2017 - Minden - Jazzclub
15.07.2017 - Blaubeuren - Sommerbühne
23.06.2017 - Timmendorfer Strand-Niendorf - Jazz Baltica
22.06.2017 - Lich - Kino Traumstern
15.04.2017 - Stuttgart - Theaterhaus Jazzfestival
08.04.2017 - Kaiserslautern - Jazzfestival
18.03.2017 - Bayreuth - Jazzclub
05.03.2017 - Freiburg - Jazzhaus
18.02.2017 - Karlsruhe - Tempel
08.10.2016 - Potsdam - Nikolaisaal
16.06.2016 - Heilbronn - Cave
09.06.2016 - Karlsruhe - Tempel
23.04.2016 - Biberach - Stadthalle Biberach
08.04.2016 - Eberbach - JazzMe
25.11.2015 - Hembrechts - Textilmuseum
25.10.2015 - Karlsruhe - Workshop und Konzert mit Pajazzo Jazz Orchestra feat. Joo Kraus
25.09.2015 - Tettnang - Rittersaal
08.08.2015 - Gelsenkirchen - Jazzfest am Wasserturm
12.07.2015 - Marburg - Lutherische Pfarrkirche
06.06.2015 - Bad Muskau - Jazzfestival Görlitz
11.01.2015 - Koblenz - Cafe Hahn
14.11.2014 - Augsburg - Augustana Saal
08.11.2014 - Bayreuth - Jazzforum
27.06.2014 - Lörrach - Jazztone
13.06.2014 - Oberwesel - Günderodehaus
29.04.2014 - Kempten - Jazzfrühling
15.02.2014 - Essingen - Schloss-Scheune
01.02.2014 - Bad Salzhausen - Swingin' Park
13.12.2013 - Schorndorf - Jazzclub Session 88
26.10.2013 - Bad Wörishofen - Jazz goes to Kur
28.09.2013 - Ehingen - Jazzclub Ehingen
27.09.2013 - Furtwangen - Kulturfabrik
 

 Video

Soundcloud zu "JooJazz"